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Weg der Heilerin - die Initiation

 

Der „dicke Bär“ und ich sitzen auf der Waldlichtung, da steht er auf und deutet mir, ihm zu folgen.

An seiner Seite gehe ich einen gewundenen Pfad entlang, der über eine Wiese in den Wald und dann auf eine Anhöhe führt. Von dort aus kann ich über das Land sehen.

 

Es ist ein fremdes Land, doch meinem Herzen ist es bekannt. Der Dicke weist mit seiner mächtigen

Tatze ins Tal, er will mich auf etwas hinweisen. Wir müssen also den steilen Pfad an der Felswand hinunter gehen.

 

Unglaublich wie leichtfüßig der Bär das macht, ich dagegen stolpere da ein wenig hinter ihm nach..

 

Ich höre Adler schreien und aus der Ferne ein Gemurmel. Darauf gehe ich nun zu und komme zuerst an ein

Gatter mit Pferden, dahinter sehe ich Tipis und im Zentrum einen  Platz mit vielen Menschen. Dorthin geh ich, zuerst ganz vorsichtig, doch der Dicke deutet mir weiter zu gehen.

 

Je näher ich komme, desto klarer wird das Bild. Nun stehe ich vor einem großen Tipi, dessen Eingang von einem indianischen Krieger bewacht wird. Rund um mich ist offensichtlich Alltagsgeschehen, es wird gekocht, Kinder laufen herum…

 

Ja nun stehe ich vor dem Zelt und ich habe Herzklopfen, ich fühle, etwas Wichtiges geschieht..

Ich sehe den Wächter an und frage ihn um Einlass. Er winkt ab, mit ruhigem Gesichtsausdruck, einfach Nein.

Ich werde nervös und sehe mich zu meinem dicken Bären um, doch der hat sich scheinbar verdrückt zum Fische fangen an den Fluss…na sehr gut, bin ich eben auf mich allein gestellt.

 

Da das stoische Gesicht des Kriegers sich durch keine Frage oder Bitte ändert, gehe ich auf den Dorfplatz. Dort winkt mir ein alter Mann, ich gehe zu ihm. Er zeigt mir voll Stolz seine Familie und eine seiner Töchter begleitet mich. Sie sagt mir, dass ich ein Geschenk zum „Rat der Alten“ mitbringen muss, wenn ich eingelassen werden möchte.

 

Genau in diesem Moment höre ich meinen Bären lachen und er zeigt mir die vielen Fische, die er in der Zwischenzeit gefangen hat. In einem Korb stehen sie nun vor mir, und ich bin wieder vor dem Tipi, das mein Ziel darstellt.

 

Nun zeige ich dem Wächter meinen übervollen Korb, er nickt und schlägt das schwere Tuch der  Zeltes zur Seite.

Ich stehe nun in einem dunklen Raum erhellt von einem ganz ruhig brennenden Feuer, an der Zeltinnenseite sehe ich Zeichen und gezeichnete Geschichten.

Vor mir am Boden sitzen sie nun. Es sind ausschließlich Frauen, vertieft in Gespräche, Gesänge und irgendetwas dazwischen. Ein Platz in der Runde ist frei, ich gehe darauf zu und bitte mich in den Kreis setzen zu dürfen. Auf einmal schallendes Gelächter – als ob man sich einfach dazu setzen dürfe….

 

Zuerst muss ich das Feuer bewachen, dann Wasser aufsetzen, dann habe ich einen Besen in der Hand und fege..

 

Irgendwann sind alle Frauen aufgestanden, halten sich an den Händen und eine reicht mir ihre und ich darf mich in diesen Kreis stellen..ich werde nun aufgenommen, es gibt eine heilige Zeremonie , doch darüber darf ich nicht berichten…

 

Ich habe meinen „Stamm“ gefunden, meinen uralten Heilkreis –ich war, bin und werde immer ein Teil davon sein.

Meine „Medizin“ wird  mir übertragen & ich gebe sie an die Frauen weiter und erwecke ihre ureigene Kraft - so sie vor  meinem Tipi stehen ;-)

 

Aho. Finde deine Medizin, deine Heilkraft & deinen Stamm!

Am 22. SEPTEMBER geht die Reise lwieder los:

im HERBSTANGEBOT WILD AT HEART - Anmeldung ab sofort möglich