Wilde Jagd, letzte Rauhnacht & ein Abschlussritual

Die WILDE JAGD

 

Sie braust ums Haus,

sie reißt an sich,

sie rüttelt mich,

sie weckt alte Erinnerungen

an dich & mich.

Weg, weg, weg.

Nicht schau ihr nach

bleib wach.

Verlorenes, es fliegt vorbei

lass es gehen,

lass dich frei.

Höre nicht zu den falschen Klängen

sie haben dich sonst in ihren Fängen.

Vertraue deinem Herzen,

Schlag für Schlag

geh deinen Weg –

Tag um Tag.

 

Der Troß zieht weiter in die Nacht,

findet seine Opfer,

habt also noch Acht.

 

Die Rauhnächte sind von 5. Auf den 6. Jänner vorbei,

als guten Abschluss und Dank für das Erfahrene

kannst du am  5.1.,

fasten, dann dein Essen mit den Spirits teilen,

mit Rosenweihrauch den Segen für das Erwachen der Sonnenkräfte

erbitten & als Abschluss den zaubermächtigen Psalm 23 sprechen:

 

Der Herr ist mein Hirte; / nichts wird mir fehlen. Er lässt mich lagern auf grünen Auen / und führt mich zum Ruheplatz am Wasser. Er stillt mein Verlangen; / er leitet mich auf rechten Pfaden, treu seinem Namen. Muss ich auch wandern in finsterer Schlucht, ich fürchte kein Unheil; denn du bist bei mir, dein Stock und dein Stab geben mir Zuversicht. Du deckst mir den Tisch vor den Augen meiner Feinde; Du salbst mein Haupt mit Öl, du füllst mir reichlich den Becher. Lauter Güte und Huld werden mir folgen mein Leben lang, und im Haus des Herrn darf ich wohnen für lange Zeit.

 

So sei es, so ist es.

<3 lich Andrea