VOLLMOND im September - eine Party & ein Ritual

 

 

 

VOLLMOND PARTY IM SEPTEMBER

 

 

Die Gastgeberin, Frau Mond in den Fischen lädt ein.

 

Sie hat sich besonders schick gemacht. Sie trägt ein Kleid aus schillernden, changierenden Silber – und Violetttönen, ein kunstvolles gewebtes Netz als Stola um ihre Schultern. Die Mondin empfängt ihre Gäste im Saal 12, der nur für diese geschlossene Gesellschaft seine geheimen Pforten öffnet.

 

Kaum werden die Türen geöffnet, stolpert schon Uranus herein, wortwörtlich, ist er doch vor der Tür mit dem neugierigen Schütze-Mars zusammen getroffen, der ja mal wieder nicht erwarten kann und  unbedingt der erste sein  will um zu sehen,  wie es in dem „Geheimsaal 12“ nun aussieht. Uranus ist ein wenig verwirrt und muss sich erst mal orientieren, er befindet sich nun wahrlich nicht auf seinem Terrain. Es kommt ihm auch der Boden so glatt vor, es ist auch sehr dunkel wie er findet.

 

Der Schütze-Mars steht kerzengerade in seiner schicksten Ausgehuniform neben ihm und deutet Richtung der Mondin  - die er mit den launigen Worten – fesch, gnä Frau, gibt’s Hering heute? – in seiner flapsigen Art, quadratös vor den Kopf stößt.

 

Gut gemacht, raunt Uranus, jetzt hast du es dir gleich mit der Gastgeberin vertan – doch er kann sich eines Grinsens nicht erwehren. Auf alle Fälle beschließt er, sich zurückzuhalten und mal abzuwarten.

 

Herr Merkur (RÜCKLÄUFIG) steuert auf Frau Mond zu, allerdings hinkt er und kommt nicht recht von der Stelle, sein Begleiter, aufsteigender Mondknoten, hat sich auch noch wie eine Fußfessel an ihn gekettet und bittet laufend darum zu warten bis sie offiziell vorgestellt werden – und keine Intiativrunde zu machen, wie peinlich.

 

Jupiter hat sich in seinen besten Armanizwirn geworfen, ist gestriegelt und herausgeputzt und geht mit großen Schritten und ausladenden Armbewegungen in den Saal – leider wird er von NIEMANDEN wahrgenommen. Sacre bleu.

 

Frau Waage-Venus ist ebenso ein erfreulicher Anblick, steckt jedoch mit ihrem Highheel in einer Parkettspalte fest – bis ihr Mars galant hilft, dieses Hindernis zu bewältigen. Sie war kurz abgelenkt gewesen von Uranus der mit seiner, sagen wir mal speziellen Kopfbedeckung hervorstach – und weil er auch noch dauernd hin- und herzappelt. Sicher ein ADSler.

 

Im Hintergrund spielen die „Lonely Planets“  Neptuns Oktave in Moll.

 

Saturn steht an der Schwelle und fragt sofort nach seinem Platz, beschwert sich über fehlende Parkplätze vor dem Anwesen und überhaupt mangelnder Organisation, doch seine Motzereien werden von Neptuns Band übertönt, und Merkur der in Hörweite steht, kriegt nur die Hälfte mit und antwortet wirres Zeug.

 

Trommelwirbel, Auftritt des „Special Guest“ PLUTO stellt sich auf die Bühne, greift sich das Mikro und brüllt so laut er kann: ALLES

 

Nein, nicht Walzer  - sondern

 

WANDLE SICH!

 

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Wir sind in hochenergetischer Zeit unterwegs, stündliche Veränderungen keine Seltenheit.

 

Alle die sich auf den Weg des Erwachens, bewussten Seins begeben haben, wissen wovon ich rede.

 Der September- Vollmond bringt einen weiteren Schub in diese Richtung, besonders das Thema des

„Alleinseins“ wird hochkommen. Es zeigt dir jedoch nur eine alte Wunde, die jetzt gerne heilen möchte.

 

Erinnere dich, wann hattest du das erste Mal so ein Gefühl, wem hast du vielleicht vorgeworfen dich verlassen zu haben,

 

wer hat sich nicht genug um dich gekümmert?

 

Nimm all diese Verletzungen zu dir, umarme sie, heiße sie noch einmal willkommen, bedanke dich für die Lernerfahrung –

 

und verzeihe.

 

Dann darf die Heilung beginnen.

 

Befreiung aus alten, verstaubten Denkmustern – schreit MARS – los, gemma – und wirf den Ball trigonal übers Feld Uranus zu, JETZT

 

ist wieder ein MOMENT da.

Als Unterstützung empfehle ich den Psalm 23, „Der Herr ist mein Hirte“ – der wahrlich zaubermächtige Kräfte in sich trägt.

 

Laut sprechen, 9 Wiederholungen – das an 3 aufeinanderfolgenden Tagen, begonnen heute bei Vollmond.

 

Der Herr ist mein Hirte; / nichts wird mir fehlen. Er lässt mich lagern auf grünen Auen / und führt mich zum Ruheplatz am Wasser.Er stillt mein Verlangen; /

 

er leitet mich auf rechten Pfaden, treu seinem Namen. Muss ich auch wandern in finsterer Schlucht, ich fürchte kein Unheil; denn du bist bei mir, dein Stock und dein Stab geben mir Zuversicht.

 

Du deckst mir den Tisch vor den Augen meiner Feinde; Du salbst mein Haupt mit Öl, du füllst mir reichlich den Becher.

 

Lauter Güte und Huld werden mir folgen mein Leben lang, und im Haus des Herrn darf ich wohnen für lange Zeit.

Die bewusste Auseinandersetzung mit diesen Gefühlen eröffnet die Chance auf eine Neuschöpfung, Neugestaltung.

 

Mach das BESTE aus deinem Leben,

<3 lich Andrea

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